Meine Steinzeugglasuren

Im Steinzeugbrand, ab 1200°, beginnen viele Keramische Rohstoffe, Gesteinsmehle, ohne Zugabe von Blei zu schmelzen. Dabei verbindet sich die Glasur fast wie eine Haut mit dem Scherben. Vielen Glasuren füge ich Asche bei, diese bewirkt eine lebendigeres Glasurbild, birgt aber das Risiko, dass die Glasur von Brand zu Brand sich leicht unterschiedlich entwickeln kann. Vorzugsweise giesse ich die Glasur auf die Gefässe oder tauche sie. Dabei entsteht ein typisches Giessmuster, das jedes Gefäss zu einem Unikat macht.

Rohgebrannte Schalen warten darauf glasiert zu werden

Bestelltes Geschirr, abholbereit. Es macht Spass, ein Geschirrprojekt mit dem Kunden zu besprechen und zu planen. Nur weiss man dann nicht, ob das Resultat den Erwartungen entspricht. Die eigenen Glasuren,können immer wieder etwas anders ausfallen und letztlich bleibt jedes Geschirrteil doch immer wieder ein wenig ein Einzelstück, bedingt durch die vielen Arbeitsschritte vom Drehen bis zum Glasieren . Aber genau das macht die Schönheit des Handgefertigten Geschirrs aus!

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